Welche Besonderheiten haben die verschiedenen elektronischen Abwehrsysteme?

4 Systeme näher betrachtet

Auch auf dem Gebiet Marderabwehr ist die berühmte „eierlegende Wollmilchsau“ noch nicht erfunden, doch kann bestimmt gesagt werden, daß die Kombination von Scheuchmerkmalen einen erhöhten Scheucherfolg bringt – damit verbunden allerdings auch mehr Technik, mehr Aufwand, ein höherer Preis. Wer nicht bereit ist, „Welche Besonderheiten haben die verschiedenen elektronischen Abwehrsysteme?“ weiterlesen

Können Marderabwehr-Geräte meine Autoelektronik stören?

In der Regel nein, doch gibt es ja bekanntlich stets die Ausnahme von der Regel, und wenn Sie Pech haben, erwischen Sie ein solches schwarzes Schaf, das Ihnen den Akku „leersaugt“ (und ohne Power ist auch die Bordelektronik samt Alarmanlage am Ende), oder das gar mit unzulässiger Strahlung aufwartet. Das CE-Zeichen ist „Können Marderabwehr-Geräte meine Autoelektronik stören?“ weiterlesen

Wie sicher sind die Geräte bei längeren Standzeiten des Fahrzeuges oder im Winter, bzw. in der Sommerhitze?

Auch diese Frage muß zu Recht gestellt werden, denn wer möchte schon gerne, daß sich das Abwehrsystem selbst auszehrt, indem es dem Akku die letzten Reserven entnimmt und zum Schluß auch ausgebaut bleiben könnte, weil es keinen „Mucks“ mehr von sich gibt, dem Marder also dann Tür und Tor offenhält? Die Zuverlässigkeit hängt also mit der Gesamtstromaufnahme zusammen „Wie sicher sind die Geräte bei längeren Standzeiten des Fahrzeuges oder im Winter, bzw. in der Sommerhitze?“ weiterlesen

Bei welcher Stromaufnahme ist ein Scheuch-Gerät gut?

Sie kennen das Sprichwort: „Ohne Fleiß kein Preis“, d. h.: ohne Energie kein Ergebnis und zu unserem Thema: ohne Strom keine Scheuchleistung, denn Leistung ist immer noch ein Produkt aus Spannung und Strom.

So können Sie sich selbst ausrechnen, was ein von uns gemessenes fremdes Scheuchgerät „leistet“, das zwischen Ruhestrom und Scheuchstrom gerade ´mal 10mA Unterschied aufweist, diesen Mehrstrom aber dafür verwendet, eine Leuchtdiode zum Aufleuchten zu bringen…?

Da es sich bei den von uns verwendeten Schallgebern letztlich, technisch gesprochen, um eine „kapazitive Last“ handelt, ist einfach ein gewisser Strom nötig, diese Kapazität „aufzuladen“, und zwar im schnellen Wechsel des Ultraschalls. „Bei welcher Stromaufnahme ist ein Scheuch-Gerät gut?“ weiterlesen

Verschreckt Ultraschall mein Haustier?

Diese Frage wird – verständlicherweise – oft von scheuchwilligen Autobesitzern oder genervten Hausbesitzern gestellt, die auf der einen Seite dem Marder den Spaß verderben, gleichzeitig jedoch Bello oder Mietze eine ruhige Bleibe garantieren möchten. Hier sei auch auf die Abhandlung der Frage „Wie weit reicht Ultraschall?“ hingewiesen.

Grundsätzlich gilt für Ultraschall das physikalische Gesetz, daß er – weil sehr kurzwellig – durch Rigipsdecken oder Wandpaneele praktisch völlig bedämpft wird. Das hat leider den Nachteil, „Verschreckt Ultraschall mein Haustier?“ weiterlesen

Wie weit reicht Ultraschall?

Wie Sie schon von akustisch hörbarem Schall im Bereich von 30Hz bis 20kHz wissen, können Schallwellen – ähnlich wie Wasserwellen – abgelenkt oder abgeschwächt werden, letzteres mit zunehmender Entfernung. Dieser Effekt ist umso stärker, je kürzer die Wellen sind. Im Ultraschall-Bereich werden sie schon sehr kurzwellig, so dass schon kleine Gegenstände der Schallausbreitung im Wege stehen können und den Schall bedämpfen. Zwischen dem Ausdruck „Hörabstand“ und „Scheuchabstand“ muss unterschieden werden. Ein Schallsignal, das von einem Tier noch gehört werden kann, muss nicht unbedingt noch scheuchen, da es auf dem Weg bis zu diesem Tier einfach zu schwach wird.

Nimmt schon das Schallereignis in seiner Intensität auf der einen Ebene des Abstandes stark ab, so reduziert es sich besonders auf einer Fläche sogar quadratisch, da die ja nur bestimmte zur Verfügung stehende Schall-Leistung umso mehr aufgeteilt wird. Angaben, fiktive Flächen von z.B. 600m² scheuchend beschallen zu können, muss also mit Skepsis begegnet werden, zumal, wenn nicht näher definiert ist, womit diese Flächen vollgestellt sind… Um wirklich solche Flächen beschallen zu können, wird man um den vervielfachten Einsatz von Schallgebern nicht herumkommen. Hier wird das Preis/Leistungsverhältnis der Abwehrmaßnahme dann ungünstiger, als es zunächst aussieht.

Wann ist Ultraschall „laut“?

Mit folgender Notiz möchten wir der leidigen Gerüchteküche, „Ultraschall tauge nichts“ bei der Marderabwehr den Gashahn abdrehen. In neueren Artikeln des ADAC und Publikationen der Wildbiologen einer deutschen Universität wird mehr und mehr eingeräumt, was wir schon seit nun 3 Jahrzehnten (!) wissen und von Anfang an in unsere Gerätetechnik einfließen ließen: es kommt auf die „Lautstärke“ des scheuchenden Ultraschalls an, also technisch gesagt, auf die „Wann ist Ultraschall „laut“?“ weiterlesen